Seit dem 01.10.2011 arbeitet das neue HHL-Kooperationsausbildungsmodell; kurz HHL-Modell genannt. Es entspricht einer Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen. Gemeinsam mit den Mitgliedsbetrieben des Fachverbandes Garten- und Landschaftsbau Hamburg, absolvieren zurzeit vier junge Menschen eine Ausbildung zum Gärtner Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau. Durch die Jan und Helga Baumann Stiftung angeregt und gefördert und zusätzlich durch die Bundesagentur für Arbeit Hamburg finanziell unterstützt, erhalten bis zu 6 förderbedürftige junge Menschen jährlich die Möglichkeit einer Vollausbildung zum Landschaftsgärtner. Ziel dieses HHL-Modells ist die Prüfung vor der Landwirtschaftskammer Hamburg. Um dieses Ziel zu erreichen, erhalten die Azubis sehr frühzeitig nach Aufnahme der Ausbildung die Möglichkeit in einem Kooperationsbetrieb die fachpraktischen Ausbildungsinhalte zu erlernen. In der Gewerbeschule G13, erhalten die jungen Menschen die gleiche schulische und fachtheoretische Ausbildung, wie betriebliche Azubis auch; sie besuchen die identischen Klassen. Im Hamburger Haus des Landschaftsbaus findet darüber hinaus der Stütz- und Förderunterricht, praktischer wie theoretischer Art statt. Auch eine sozialpädagogische Beratung der Azubis bieten wir an. Für die organisatorischen Aufgaben, die sozialpädagogische Beratung, die Kommunikation zwischen Schule > Betrieb > Azubi, Stütz- und Förderunterrichte, zeichnet sich unser Ausbilder verantwortlich. Als Techniker Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau und Diplom Sozialpädagoge ist er für dieses Aufgabengebiet hervorragend geeignet.
Unsere Partner bei der Umsetzung der Ausbildung sind:
- Die Mitgliedsbetriebe des Fachverbandes Garten- und Landschaftsbau, Hamburg
- Die Landwirtschaftskammer Hamburg
- Die Gewerbeschule G13
Voraussetzungen für die Aufnahme in das HHL-Modell:
- Keine berufliche Erstausbildung
- Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht
- Eignung und Motivation für den Beruf des Landschaftsgärtners
- Gemeldet und Vermittelt durch Bundesagentur, Hamburg
Auf dem Weg zum Ausbildungsziel leisten wir sozialpädagogische Begleitung - Individuelle Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Azubis - Beratung der Azubis, der Kooperationsbetriebe und ggf. der Herkunftsfamilien - Einzel- und Gruppengespräche - Teamentwicklungsmethoden - Vermittlung von Lerntechniken / in kleinen Lerngruppen / mit verschiedenen Methoden - Vor- und Nachbereitung des Berufsschulunterrichtes (in Absprache mit den Lehrern) - Hilfe bei der Berichtsheftführung / Herbarium / Pflanze der Woche - Dokumentation der Leistung und des Verlaufes