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Auszubildende aus Neumünster siegen beim Landschaftsgärtner-Cup Nord auf der Landesgartenschau Norderstedt


Gesamtsieger Matthias Wachsmuth/ Jürgen Trippel- Fa. Frank Höhn, Neumünster Matthias Wachsmuth und Jürgen Trippel vom Betrieb Garten- und Landschaftsbau Frank Höhn setzten sich beim gemeinsamen Berufswettkampf der Landschaftsgärtner aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern gegen 23 weitere Teams durch. Als Gesamtsieger des Landschaftsgärtner-Cups Nord 2011 und somit als neue Schleswig-Holsteinische Landessieger werden die beiden Nachwuchstalente ihr Land auch bei den Deutschen Meisterschaften 2011 in Koblenz vertreten.

 Zum 15. Mal veranstalteten die Landschaftsgärtner des Nordens am 14. und 15. Mai 2011 ihren Berufswettkampf, bei dem sich einmal jährlich die talentiertesten Auszubildenden aus den drei Bundesländern Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein messen und zugleich ihre Landesmeister küren. Mit 10 von insgesamt 24 teilnehmenden Teams hatte Schleswig-Holstein in diesem Jahr nicht nur in Sachen Mannschaftsgröße die Nase vorn. Die Azubis aus dem nördlichsten Bundesland setzten sich auf der Landesgartenschau gegen die Konkurrenz durch und eroberten den ersten und den dritten Platz auf dem Siegertreppchen.

Platz zwei belegte das Team Hamburg mit Florian Crocoll und Alexander Wildgrube von Ingo Beran aus Neu Wulmstorf. Die beiden dürfen für den Stadtstaat am Bundeswettbewerb teilnehmen; dort sind Azubis von Beran schon fast gesetzt.
Auf den dritten Platz landeten Dennis Schnoor und Maik Schäfer von Stohn & Henningsen aus Bordesholm beziehungsweise Michael Kotzur Garten- und Landschaftsbau aus Osdorf/Borghorst.

Für Mecklenburg-Vorpommern fahren Mandy Kähler von der Firma Rumpf aus Rampe und Sara Tokarski von der Fa. Siedenschnur aus Wedendorf nach Koblenz. Das Frauenteam wurde in Norderstedt zwar "nur" fünfte, waren damit aber Landessieger. Die Auszubildenden absolvierten an beiden Tagen insgesamt sieben Stationen. Hauptaufgabe war dabei das Bauen einer Gartensituation nach vorgegebenem Plan auf etwa 12m². Dabei zeigten sie ihre Kenntnisse und Fertigkeiten in den berufstypischen Arbeiten des Landschaftsgärtners, wie das Pflastern eines Schuppenbogens mit Kleinsteinpflaster aus Granit, Verlegen von Rollrasen und der Einbau einer Granitsteinstele, sowie Pflanzarbeiten. Aber auch die anderen sechs Stationen waren nicht zu unterschätzen. Die Auszubildenden stellten ihre Kenntnisse in Pflanzenkunde, in der Bearbeitung von Naturstein, in Material- und Werkzeugkunde, im Umgang mit Technik und in der Vermessungskunde unter Beweis und beantworteten darüber hinaus Fragen der Berufsgenossenschaft bezüglich Arbeitssicherheit. Krönender Abschluss des Wettkampfes war die Siegerehrung am Sonntagnachmittag in der Blumenhalle der Landesgartenschau, bei der die Leistung aller Auszubildenden anerkannt wurde.
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